Russland hat einen Haftbefehl gegen den Journalisten Michael Martens von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erlassen. Der Balkankorrespondent werde „gemäß einem Artikel des Strafgesetzbuchs gesucht“, hieß es am Donnerstag auf der Website des russischen Innenministeriums. Laut einer von der russischen Nachrichtenagentur Tass befragten Quelle wird Martens „Anstiftung zum Hass“ vorgeworfen.
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Martens hatte am 8. August bei einer Pressekonferenz des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und des serbischen Staatschefs Alexander Vucic in Belgrad gefragt, was die Europäer tun könnten, um der Ukraine zu helfen, „mehr Russen zu töten“, bevor er hinzufügte: „russische Soldaten, natürlich“.
Die Frage löste eine Kontroverse insbesondere in Russland und Serbien aus. Die „FAZ“ teilte später mit, die Frage sei „missverständlich formuliert“ gewesen. Es sei nicht die redaktionelle Linie der Zeitung, „dass möglichst viele russische Soldaten getötet werden sollen“.
afp

![DIESES FOTO WIRD VON DER RUSSISCHEN STAATSAGENTUR TASS ZUR VERFÜGUNG GESTELLT. [RUSSIA, LUGANSK PEOPLE'S REPUBLIC - JULY 29, 2026: A serviceman from the military commandants office of the Lugansk People's Republic performs an air defence duty to protect the airspace of the Lugansk People's Republic. Alexander Reka/TASS] Air defence in Lugansk People's Republic, Russia](https://img.sparknews.funkemedien.de/412741926/412741926_1785999935_v16_9_1200.jpeg)



