Die Ereignisse des 25. Juli haben alle noch in Erinnerung: Ein islamistischer Attentäter fuhr mit einem Kleinbus auf dem Berliner Christopher Street Day (CSD) mehrere Personen an. Danach stieg er aus und griff mit einer Machete Passanten an. Eine Frau starb, 31 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Täter Abdul B. wurde am darauffolgenden Sonntag bei einem Festnahmeversuch der Berliner Polizei erschossen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Jetzt hat die Bundesanwaltschaft das Verfahren gegen Abdul B. „formal eingestellt“. Das berichtet der RBB, dessen Rechercheteam diese Information aus Behördenkreisen erfahren hat. Die Ermittlungen gegen mögliche Hintermänner sollen allerdings immer noch andauern.

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Die Ermittler hatten im Tatwagen DNA-Spuren des Täters entdeckt. Weitere DNA-Spuren seien in dem Fahrzeug nicht entdeckt worden. Auf dem Handy von Abdul B. wurde nach Angaben der Bundesanwaltschaft ein Bekennervideo gefunden, in dem eine vermummte Person, mutmaßlich er selbst, einen Treueschwur auf die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) leistet.

Am kommenden Samstag (15. August) soll die Techno-Parade „Rave The Planet“ wegen der Ereignisse beim CSD mit einer Schweigeminute beginnen. Das sagten die Begründer der gemeinnützigen Organisation „Rave The Planet“, Dr. Motte und Ellen Dosch-Roeingh, bei der Pressekonferenz am Dienstag. „Das ist uns und mir sehr wichtig“, sagte der DJ Dr. Motte. Es gebe nur einen Weg des Miteinanders: „Hass verstehe ich nicht.“

dw mit dpa