Die mutmaßliche Attentäterin Anastasiia B. wurde tot in der Ukraine gefunden. Die 39-Jährige soll einen Paketbombenanschlag Ende Juni in Monaco verübt haben, bei dem der ukrainischstämmige Unternehmer und Multimillionär Wadym Jermolajew, seine Partnerin und der 13 Jahre alte Sohn teils schwer verletzt wurden.
Artikel über die Ukraine – für Sie recherchiert
Explosion in Monaco: Polizei war B. auf der Spur
Die ukrainischen Behörden nahmen zwei Männer unter Mordverdacht fest. Nach Angaben der Polizei soll einer der Verdächtigen den Mord an B. bereits gestanden haben. Es handele sich um ein ehemaliges Mitglied der Sicherheitskräfte und einen aktuellen Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR. Nach CNN-Angaben sollen beide Männer B. vor ihrem Tod wiederholt Geld und Kryptowährung überwiesen haben. Die Polizei überprüft daher, ob die Männer Komplizen des Paketbombenanschlags in Monaco gewesen sein könnten.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Die Ukrainierin Anastasiia B. lebte zuletzt in Hessen. Die internationale kriminalpolizeiliche Organisation Interpol hatte die Frau zuvor als Tatverdächtige identifiziert. Die Behörden hatten aufgrund des Anschlags in Monaco nach ihr gefahndet. Sie soll sich seit dem 1. Juli in der Ukraine aufgehalten und in Kontakt mit ihrer Familie gestanden haben.
mit afp








