Die US Navy hat am 20. April Fotos veröffentlicht, die das neue Laserwaffensystem LOCUST an Bord des Flugzeugträgers George H.W. Bush zeigen. Die Bilder stammen vom 5. Oktober 2025, wurden aber erst jetzt veröffentlicht, wie unter anderem das Portal „The War Zone“ berichtet. Bei einem Test habe das System mehrere Drohnen erfolgreich geortet und abgeschossen, heißt es. Genauere Angaben zur Art der Drohnen und zur Distanz machte die US Navy jedoch nicht.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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LOCUST ist ein Produkt des US-Unternehmens AeroVironment und für verschiedene Plattformen verfügbar. So kann der Laser zum Beispiel auf Fahrzeugen montiert werden oder in einer Art Container-Variante auch auf Schiffen wie eben dem Flugzeugträger George H.W. Bush. Dort bezieht das System Daten von Radaranlagen und kann Ziele mittels gerichteter Energie abschießen.

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Laserwaffe auch für iranische Drohnen geeignet

Wie der Hersteller allerdings einräumt, ist LOCUST nicht für alle Drohnen geeignet. Drohnen der Typen 1 bis 3 können abgeschossen werden, größere Drohnen der Typen 4 und 5 jedoch nicht. Die Ziffern bezeichnen das Gewicht der Drohne. Typ 1 etwa sind Drohnen bis neun Kilogramm. Typ 3 ist weniger als 600 Kilogramm schwer und weniger als 460 km/h schnell. Dies trifft auf die vom Iran eingesetzten Shahed-136-Drohnen zu, die auch nach Russland geliefert und dort unter der Bezeichnung Geran-2 nachgebaut werden.

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Zuletzt hatte Iran den USA mit Vergeltungsschlägen in der Straße von Hormus gedroht. Man werde gegen die „bewaffnete Piraterie“ Washingtons auch militärisch vorgehen, hieß es aus Teheran. Dabei könnte das Regime auch Drohnen einsetzen. Trotz heftiger Bombardements durch Israel und die Vereinigten Staaten verfügt Iran nach Schätzungen des Pentagon noch über eine beträchtliche Anzahl dieser Waffen, die schnell produziert werden können. Teheran habe nach US-Militär- und Geheimdienstinformationen noch über 40 Prozent seines ursprünglichen Bestands an Drohnen, berichtete zuletzt auch die „New York Times“.

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