Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Felix Klein, hat die geplante Aktion „Kufiyas in Buchenwald“ scharf verurteilt. Klein bezeichnete sie als „einen skandalösen Angriff auf die deutsche Erinnerungskultur“ und als „Provokation, die die Würde des Ortes verletzt“. Bei der Aktion wollen Aktivisten zum Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers mit Palästinensertüchern demonstrieren. Ziel sei es, Druck auf die Gedenkstättenleitung auszuüben, einen „Völkermord in Gaza“ zu thematisieren.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Klein sieht darin eine „respektlose Selbstinszenierung“ und den „perfiden Versuch, die Ermordung von über 11.000 Jüdinnen und Juden im KZ Buchenwald anhand des israelischen Vorgehens im jüngsten Gaza-Krieg zu relativieren“. Dahinter stehe die Absicht, „die Singularität der Shoah infrage zu stellen und stattdessen als einen Zivilisationsbruch unter vielen zu definieren“. Dies wiederum „würde die Unumstößlichkeit, das Existenzrecht Israels zu verteidigen, aufweichen“, warnte Klein.
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Der Antisemitismusbeauftragte betonte die gesamtgesellschaftliche Verantwortung im Umgang mit dem Holocaust-Gedenken. Als Gesellschaft habe man die moralische Pflicht, jeder Instrumentalisierung des Gedenkens an die Opfer des Holocausts konsequent entgegenzutreten, sagte Klein. Die Verteidigung der Sicherheit Israels sei deutsche Staatsräson. Versuche, die NS-Verbrechen im KZ Buchenwald zu relativieren, dürfe man nicht zulassen, sagte Klein.








