Die Kommunalwahlen in Bayern hatten am Sonntag einige Überraschungen parat. Neben dem Sieg des Grünen Dominik Krause in München, gewann auch ein Kandidat den Vorsitz in einem bajuwarischen Rathaus, dessen Name an einen Staatschef erinnert. Ein CSU-Amtsinhaber hatte dafür das Nachsehen.

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Denn im oberbayerischen Rosenheim wurde der amtierende Oberbürgermeister Andreas März (CSU) von seinem Herausforderer Abuzar Erdogan (SPD) geschlagen. Wie unter anderem die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, stand am Sonntag schon um kurz nach 19 Uhr fest, dass Erdogan die Mehrheit der Stimmen (53,4 Prozent) geholt hatte. März schaffte es nur auf 46,6 Prozent.

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März hatte sein Amt als Oberbürgermeister im Jahr 2020 angetreten. In diesem Jahr ging er bereits in seine zweite Stichwahl um den höchsten Posten in der Stadt – was ihm einen unrühmlichen Spitzenplatz einbringt. Denn in Rosenheim kam es seit der Nachkriegszeit nur ziemlich selten zu einem solchen Stechen: insgesamt zweimal. Beide Male war März beteiligt.