Nach seinem Sieg bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg kann sich Cem Özdemir (Grüne) landesweit über steigende Beliebtheit freuen. Der 60-Jährige war in dieser Woche erstmalig beim INSA-Beliebtheitsranking abgefragt worden und ist direkt auf Platz zwei eingestiegen. Damit liegt Özdemir gleich hinter Verteidigungsminister Boris Pistorius, der Listenführer ist.

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Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Mit seinem Vormarsch verdrängt Cem Özdemir Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder (59) auf Platz drei. Doch es gibt noch mehr Bewegung in der Beliebtheitsskala: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wandert auf Nummer vier. SPD-Chef Lars Klingbeil (48) verbessert sich von Platz 6 auf 5, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (53, CDU) sinkt von Platz 5 auf 6.

Politik-Ranking: Merz und Dobrindt verlieren deutlich an Boden

Eine schlechte Woche ist es für Innenminister Alexander Dobrindt (55). Für ihn gibt es einen Tiefflug von Platz 4 auf Platz 7. CDU-General Carsten Linnemann (48) hält Platz 8, Arbeitsministerin Bärbel Bas fällt (57, SPD) von 7 auf 9.

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Zum Verlierer der Woche gehört klar Bundeskanzler Friedrich Merz: Er rutscht weiter ab, von Platz 15 auf 18.

Die Grünen wurden bei den Landtagswahlen am 9. März in Baden-Württemberg mit Cem Özdemir stärkste Kraft. Der Vorsprung war hauchdünn: Gerade einmal 0,5 Prozentpunkte lagen die Grünen vor der CDU. Die Wahl war natürlich ein Sieg für die Grünen, vorwiegend aber für Özdemir selbst, der als Realo gilt und damit einen deutlich anderen Kurs fährt als die Bundesgrünen.