Die AfD in Bad Dürkheim spricht sich dafür aus, US-Präsident Donald Trump zum Ehrenbürger des pfälzischen Landkreises zu ernennen. „Auslöser für unseren Antrag im Kreistag ist, dass Donald Trump den Israel/Gaza-Konflikt befriedet und dafür gesorgt hat, dass die israelischen und acht deutsche Geiseln freigekommen sind“, sagte der örtliche AfD-Fraktionsvorsitzende Thomas Stephan.

Er verwies auf Trumps Vorfahren, die aus dem Ort Kallstadt im Landkreis Bad Dürkheim kommen. Über den Antrag hatte zuvor „Die Rheinpfalz“ berichtet.

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Der Landkreis Bad Dürkheim bestätigte einen entsprechenden Antrag der AfD-Kreistagsfraktion. In der Sitzung am 29. Oktober werde darüber beraten und entschieden. Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld teilte mit, er wolle der Entscheidung des Kreistags nicht vorgreifen, könne sich aber nicht vorstellen, dass die Anträge der AfD-Fraktion eine Mehrheit finden.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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„Unabhängig davon, ob man überhaupt einen Ehrenbürger Donald Trump will, muss die Frage der Ehrenbürgerschaft und gegebenenfalls der Kriterien hierzu in den Kreisgremien intensiv beraten werden“, meinte der CDU-Politiker.

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Über die Herkunft von Trumps Familie versuchte auch der Bundeskanzler bei seinem Besuch in den USA im Sommer eine Verbindung zu dem US-Staatsoberhaupt aufzubauen. Friedrich Merz brachte eine Faksimile der Geburtsurkunde von Trumps Großvater aus Kallstadt mit. Der Vorname des deutschen Trump-Ahnen lautete im übrigens Friedrich.

dpa/jcst