Bei einem Besuch von Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan in Jerusalem hat es am frühen Morgen Raketenalarm gegeben. Für die Ministerin, die diese Woche den Nahen Osten besucht, begann der Tag daher im Schutzraum eines Hotels in Ost-Jerusalem.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Ungeachtet harter israelischer Angriffe auf Ziele der Huthi im Jemen setzt die Miliz ihren Beschuss Israels fort. Im Umkreis von Jerusalem gab es am frühen Morgen Raketenalarm. Die israelische Armee teilte mit, eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete sei von der Luftabwehr abgefangen worden.
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Die SPD-Politikerin Alabali-Radovan sagte, die sie begleitenden Beamten des Bundeskriminalamtes (BKA) hätten sie, als der Alarm kam, aus ihrem Zimmer abgeholt und in den Schutzraum gebracht. Anschließend setzte sie ihr Besuchsprogramm wie geplant fort.
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Israels Luftwaffe hatte am Sonntagabend nach eigenen Angaben erneut Ziele im Jemen angegriffen. Dabei wurden laut dem von den Huthi kontrollierten Gesundheitsministerium zehn Menschen getötet und Dutzende verletzt. Damit reagierte Israel auf einen Huthi-Raketenangriff von Freitagabend, der auf den internationalen Flughafen bei Tel Aviv abzielte und bei dem nach Militärangaben erstmals Streumunition eingesetzt worden war.
dpa/viv





