Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu. Israel sieht sich massiven Angriffen aus verschiedenen Richtungen ausgesetzt, während der Gaza-Streifen von Zerstörung und humanitärer Not geprägt ist. Im Westjordanland gehen die Spannungen unvermindert weiter, und weltweit wächst die Kritik an der israelischen Politik.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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„Israel hat sich in einem multidimensionalen Krieg wiedergefunden“, sagt Arye Shalicar, ehemaliger Sprecher der israelischen Armee. Der Konflikt, ausgelöst durch den Angriff der Hamas im Oktober 2023, hat Israel in einen Überlebenskampf gezwungen. Doch intern zeigt sich eine gespaltene Gesellschaft. Laut der israelischen Autorin Anita Haviv steckt die Regierung von Benjamin Netanjahu in einer „Sackgasse“, während die Zivilgesellschaft durch Solidarität und Hilfsinitiative Stärke beweist.

Im Gaza-Streifen sind die humanitären Folgen des Konflikts verheerend. Laut den Vereinten Nationen hungert fast ein Viertel der 2,1 Millionen Einwohner. Politikwissenschaftler Usama Antar wirft Israel vor, das gesamte palästinensische Volk vertreiben zu wollen, und kritisiert die internationale Gemeinschaft für ihre „leere Worte“. Auch das britische und französische Drängen auf eine Zwei-Staaten-Lösung erhöht den Druck auf die israelische Regierung. Der britische Premierminister Keir Starmer warnte unlängst, dass Großbritannien Palästina als Staat anerkennen könne, sollte Israel keine konkreten Schritte Richtung Waffenruhe und Frieden unternehmen.

Im Podcast „Im Krisenmodus“ gibt Journalist Jan Jessen Einblicke in die Realitäten des Nahostkonflikts. Er spricht mit Expert:innen und Betroffenen aus Israel, Gaza und Ostjerusalem, deren Leben und Perspektiven durch den Krieg tief geprägt sind.

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Netanjahu in der Kritik – Israels Kriege an mehreren Fronten
Im Krisenmodus
Alle Folgen

Die internationale Gemeinschaft bemüht sich, humanitäre Hilfe in Gaza zu leisten. Die Bundeswehr schickt Flugzeuge für die Gaza-Luftbrücke. Doch die Methode – der Abwurf von Hilfsgütern aus der Luft – wird von Helfern kritisiert, die sie als ineffektiv und symbolisch bezeichnen.

Der Nahostkonflikt bleibt eine humanitäre und politische Krise, die sich immer weiter zuspitzt. „Es gibt keine einfachen Antworten“, fasst Journalist Jan Jessen zusammen. „Doch die Menschen auf beiden Seiten des Konflikts wollen vor allem eines: ein Ende der Gewalt und ein Leben in Würde.“

Folgen Sie dem Podcast „Im Krisenmodus“:

Im Podcast „Im Krisenmodus“ wird denjenigen eine Stimme gegeben, die den Alltag in Krisen- und Kriegsgebieten hautnah erleben. Soldaten, Helfer und Betroffene teilen ihre bewegenden Geschichten und berichten von den Herausforderungen und Tragödien, die Krieg und humanitäre Krisen täglich mit sich bringen.

Journalist Jan Jessen, bekannt für seine Reportagen aus den Brennpunkten der Welt, reist direkt an die Fronten und in Krisengebiete, um diese Geschichten einzufangen. Mit seiner journalistischen Expertise und sensiblen Herangehensweise gibt er den Menschen in Kriegs- und Konfliktregionen eine Plattform, die gehört werden muss.

Alle zwei Wochen erscheint eine neue, eindringliche Folge, die die Hörer:innen in eine andere Krisenregion entführt. Der Podcast lässt nicht nur das Grauen, sondern auch die Widerstandskraft und den Mut der Menschen spüren, deren Leben durch Konflikte erschüttert wurde.

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