Ukrainische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen mit Treibstoff beladenen russischen Güterzug zerstört. Wie das Zentrum für Besatzungsstudien mitteilte, erfolgte der Angriff am Dienstag in der von Russland besetzten Region Saporischschja.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Wie die Nachrichtenplattform „RBC Ukraine“ schreibt, blieb weder vom Zug noch von den Gleisen etwas übrig. Bilder in den sozialen Netzwerken zeigen große schwarze Rauchwolken und den zerstörten Zug. Laut ukrainischen Angaben hat die Besatzung nicht überlebt. Wie so oft lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
Ataques a trenes rusos.
— Manu (@PuenteUribarri) 19. August 2025
- "Ronin"de la 65ª Brigada🇺🇦 atacando un tren ruso en la zona de Molochansk-Tokmak (https://t.co/I6qRQmcV1l)
- En otro canal (https://t.co/iIf4FkWlKF) hay unas fotos (2,3) de un tren ardiendo en Zaporiyia, pero no es el mismo, el segundo tiene cisternas de… pic.twitter.com/1Jpb7j9guI
Ukraine: Streitkräfte zerstören offenbar russischen Güterzug
Das ukrainische Militär spricht von einem schweren Schlag für die Logistik der russischen Truppen. Laut Berichten war der Versorgungszug auf einer einspurigen Schienenanlage unterwegs, die die besetzte Halbinsel Krim mit Russland verbindet. Nach der Attacke dürfte die Strecke gesperrt bleiben, bis die Gleise repariert ist und der zerstörte Zug entfernt wurde.
In dieser Zeit dürfte Russland vor allem auf die Kertsch-Brücke angewiesen sein, um die Truppen im Süden der Ukraine zu versorgen. Die Brücke war in der Vergangenheit mehrfach Ziel ukrainischer Angriffe.
Artikel über die Ukraine – für Sie recherchiert
Russische Angriffe trotz laufender Friedensbemühungen
Trotz laufender Friedensbemühungen hat Russland die Ukraine nach Tagen relativer Ruhe wieder massiv aus der Luft angegriffen. Die ukrainische Luftwaffe zählte nach eigenen Angaben 614 feindliche Flugobjekte. Neben Hunderten von Drohnen habe die russische Armee auch Hyperschallraketen, ballistische Raketen und Marschflugkörper eingesetzt.
Über der Hauptstadt Kiew waren Explosionen zu hören, dort dauerte der nächtliche Luftalarm fast acht Stunden. Die Militärverwaltung der Stadt rief die Menschen auf, in Schutzräumen zu bleiben.
Selbst im westlichsten Teil der Ukraine, in Mukatschewe nahe der Grenze zu Ungarn, schlugen Raketen ein. Dabei wurden nach Angaben der Stadt 15 Menschen verletzt. Getroffen wurde nach Medienberichten eine Fabrik für Elektronikbauteile, es gab einen großen Brand. Ebenfalls im Westen des Landes in der Großstadt Lwiw wurden nach Angaben von Bürgermeister Andrij Sadowyj ein Mensch getötet und drei weitere verletzt.
les/dpa







