Die US-Regierung plant, den Grenzzaun zu Mexiko komplett schwarz zu streichen, um ihn bei heißen Temperaturen unüberwindbar zu machen. Die Anordnung kommt von US-Präsident Donald Trump. Die Maßnahme sei an der gesamten Südgrenze der USA geplant, sagte Heimatschutzministerin Kristi Noem. Das gehe „speziell auf einen Wunsch des Präsidenten zurück, der versteht, dass in den hohen Temperaturen hier alles, was schwarz gestrichen ist, sich stärker aufheizt“, verkündete Noem.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Die Ministerin betonte zugleich, dass der Zaun, der aus meterhohen Metallsäulen in kurzen Abständen besteht, „sehr schwer zu erklimmen“ sei, „fast unmöglich“. Auch rage die Konstruktion so tief in den Boden, dass es schwierig sei, einen Gang darunter zu graben.

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Trump hatte den Bau des Grenzzauns in seiner ersten Amtszeit an der gesamten Landgrenze zu Mexiko angeordnet. Er kündigte an, die Arbeiten in den kommenden Jahren abzuschließen. Nach Angaben von Noem werden derzeit täglich etwa eine halbe Meile (etwa 0,8 km) neue Barrieren errichtet.

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Die schwarz gestrichene Mauer soll laut US-Grenzschutz auch vor Rost schützen und ist Teil eines umfassenden Vorhabens der Regierung, die Grenzsicherung zu verstärken. Kritiker bezweifeln die Effektivität der Maßnahme und die entstehenden Kosten, während Befürworter die zusätzliche Abschreckung als sinnvoll ansehen.

kmh/dpa