Reem Alabali Radovan bekommt Unterstützung. Die Bundesentwicklungsministerin verstärkt ihr Pressesprecher-Team mit einem bekannten TV-Gesicht. Wie eine Sprecherin des Ministeriums dieser Redaktion am Donnerstag bestätigte, wird Aline Abboud zukünftig mit an der Außenkommunikation der durch die SPD-Politikerin geführten Einheit mitwirken.
Aline Abboud: Bewanderte Journalistin mit Wissensschwerpunkt in der Nahost-Politik
Abboud hat Arabistik in Leipzig, Beirut und Istanbul studiert. Seit 2016 war sie als Reporterin in verschiedenen ZDF-Formaten wie „heute XPress“ oder „auslandsjournal“ zu sehen. Von 2021 an war sie Teil des Moderatorenteams der „Tagesthemen“ in der ARD. Ende 2024 beendete sie aus privaten Gründen diesen Lebensabschnitt. Ihr Lebensmittelpunkt habe sich nach Berlin verlagert, schrieb sie damals auf Instagram. Erst vor Kurzem hatte sie eigentlich eine Stelle bei der Kommunikationsberatungsagentur „365 Sherpas“ angetreten.

Zu den großen Schwerpunkten mit denen sich die Journalistin auseinandersetzt gehören die Themengebiete Nahost, Gesellschaft und Kultur. Ihren eigenen kulturellen Hintergrund hat die gebürtige Berlinerin in dem Buch „Barfuß in Tetas Garten: Berlin, mein Libanon und ich“ niedergeschrieben. Das Werk wurde im April dieses Jahres veröffentlicht.
Entwicklungsministerium: Große Aufgaben, aber immer weniger Geld
Auf das Team um Abboud warten nun große Herausforderungen. Zwar gibt es diverse Projekte, die das Ministerium angehen möchte – wie etwa die Unterstützung afrikanischer Staaten oder Hilfen für die Gaza-Region – jedoch wurden erst kürzlich zahlreiche Mittel gekürzt. Laut dem Haushaltsentwurf sinkt der Etat des Entwicklungsministeriums nächstes Jahr um rund 330 Millionen auf 9,94 Milliarden Euro. Bereits von 2024 auf 2025 war er um fast eine Milliarde Euro gekürzt worden.

Montag, Mittwoch, Freitag
Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
Hinter den Kulissen der Politik - meinungsstark, exklusiv, relevant.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) nannte die Kürzungsvorgaben des Koalitionsvertrags zur Entwicklungszusammenarbeit Ende Juli „extrem schmerzhaft“. Der Etat ihres Ressorts liege „deutlich unter dem, was in einer Welt voller Krisen und Konflikten erforderlich ist“, sagte sie der „Rheinischen Post“. „Ich setze mich dafür ein, dass wir im Falle akuter Krisen nachsteuern.“
mit epd





