USA-Reisende müssen sich auf eine saftige, neue Gebühr einstellen. Wie mehrere US-Medien berichten, will die Trump-Regierung schon bald eine zusätzliche Zahlung in Höhe von 250 US-Dollar für Visa-Anträge verlangen. Die Gebühr wird erstattet, solange die Reisenden nicht negativ auffallen. Zahlen auch bald Reisende aus Deutschland mehr für die Einreise?

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Die „Visa Integrity Fee“ soll für all jene gelten, die ein Visum beantragen wollen. Laut einem Bericht des Senders CNN kommt die Zahlung zu den Antragskosten für ein Visum hinzu. Betroffen seien Touristen mit B-1/B-2-Visum, Geschäftsreisende, Austauschschüler, aber auch internationale Studenten und andere vorübergehende Fachkräfte.

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Deutsche Urlauber benötigen kein Visum

Deutsche Reisende, die für einen maximal 90 Tage andauernden Aufenthalt lediglich eine Esta-Bescheinigung benötigen, müssen kein Visum beantragen. Demnach erwarten diese Personen auch keine zusätzlichen 250 Dollar.

Auch andere europäische Länder und Australien, die am „Visa Waiver Program“ teilnehmen, bleiben von der Zahlung befreit. Laut dem US-Außenministerium stellten die Vereinigten Staaten im Jahr 2024 etwa 11 Millionen Visa aus; dazu zählen keine Visa für Einwanderer.

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Zusätzliche Gebühr könnte Hürde darstellen

Wie CNN weiter berichtet, solle die Gebühr dazu animieren, die maximale Aufenthaltsdauer nicht zu überschreiten. Doch wie die Rückabwicklung der Zahlung vonstattengehen soll, ist noch unklar. Insgesamt solle mit nicht erstatteten Gebühren die verschärfte Einwanderungspolitik besser durchgesetzt und finanziert werden. Wann und wie die Gebühr eingeführt wird, ist noch nicht klar.

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Die US Travel Association, eine Non-Profit-Organisation, prophezeit, Aufwand und Höhe der Gebühr würden Besucher abschrecken. Sie stellten eine zusätzliche Hürde bei der Einreise dar.