Nach dem Großangriff Israels auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump (78) die Führung in Teheran zu einem „Deal“ aufgefordert – und andernfalls mit „noch brutaleren“ Angriffen gedroht. „Es hat bereits viel Tod und Zerstörung gegeben, aber es ist noch Zeit, diesem Massaker ein Ende zu setzen – wobei die nächsten bereits geplanten Angriffe noch brutaler sein werden“, schrieb Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. „Iran muss einen Deal schließen, bevor nichts mehr übrig ist – tun Sie es einfach, bevor es zu spät ist.“
Auch interessant
Israel hatte in der Nacht zum Freitag einen Großangriff auf den Iran begonnen und rund hundert Ziele angegriffen, darunter in der Hauptstadt Teheran und in der Atomanlage Natans. Nach Angaben der israelischen Armee wurden in Natans unterirdische Anlagen für die Urananreicherung getroffen.
Nach iranischen Angaben wurden bei den Angriffen der Chef der Revolutionsgarden, Hussein Salami, Armeechef Mohammed Bagheri sowie sechs Atomwissenschaftler getötet. Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei drohte Israel mit gravierenden Konsequenzen.
- Um Vorurteile abzubauen: Jüdin lernt Arabisch – „Sie dachten, ich sei vom Geheimdienst“
- FUNKE Podcast: Nahost in der Sackgasse von Gewalt und politischem Versagen
- Geologe liefert Analyse: Tunnel-Experte hält Gazastreifen für langfristig unbewohnbar
- WHO: Gesundheitswesen im Gazastreifen dem Zusammenbruch nahe
Israel setzt Angriffe auf den Iran fort
Unterdessen hat Israel laut Medienberichten eine neue Welle von Angriffen auf den Iran ausgeführt. Explosionen ereigneten sich unter anderem in den Millionenstädten Tabris, Schiras und bei der Atomanlage Natans, wie iranische Medien berichteten.

Montag, Mittwoch, Freitag
Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
Hinter den Kulissen der Politik - meinungsstark, exklusiv, relevant.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Auf einem Video des Onlineportals Iran Nuances, die einen Angriff auf Natans zeigen soll, waren gewaltige Rauchschwaden nach Explosionen zu sehen. In Schiras sei eine Luftwaffenbasis getroffen worden, berichtete das Portal Khabaronline.
Der Sprecher der iranischen Atomenergieorganisation Behrus Kamalwandi bestätigte im Staatsfernsehen Schäden an der unterirdischen Anlage Natans.
AFP/dpa/dw





