Nur einen Tag nach dem katastrophalen Flugzeugabsturz in Indien mit über 250 Toten befindet sich die betroffene Fluggesellschaft Air India schon wieder im Ausnahmezustand: Eine Maschine der Airline Vistara, die zu Air India gehört, musste am Freitag nach einer Bombendrohung notlanden.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Auf der Flugortungswebsite „FlightRadar 24“ ist zu sehen, wie die Maschine, die eigentlich von der thailändischen Ferieninsel Phuket nach Neu-Delhi in Indien fliegen sollte, kurz nach dem Start wieder umdrehte. Sie kreiste dann mehrfach über der Insel, bevor sie wieder auf ihrem Startflughafen landete.
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Zuvor hatte der Pilot die Flugaufsicht darüber informiert, dass an Bord des Airbus A320 eine Bombendrohung gefunden worden sei, teilte die thailändische Flughafengesellschaft auf Facebook mit. Wieder am Boden wurde die Maschine evakuiert und die 156 Personen an Bord in Sicherheit gebracht.
Ob es tatsächlich eine Gefahr gab oder es sich um eine falsche Drohung handelte, ist bisher nicht bekannt. Indische Fluggesellschaft sehen sich in den vergangenen Jahren allerdings zunehmend mit Bombendrohungen konfrontiert, die sich aber in der Regel als Falschmeldungen herausstellen.
nfz/afp





