Eine Nachricht, mit der alle leben müssen: Künstliche Intelligenz ist da. Sie verbreitet sich rasant, wird schon jetzt millionenfach im Alltag genutzt, die Software wird immer besser. Erst Eisenbahn und Elektrizität, dann Radio, Computer und Massendatenspeicherung – moderne Technologien verändern Gesellschaften seit Jahrhunderten. Doch noch nie ging es so rasant wie jetzt.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Das birgt Chancen – aber auch Risiken. Auch für den Arbeitsmarkt. Für Arbeitnehmer. Für Unternehmen. Im besten Fall hilft KI allen: Eine kluge Software kann Routineaufgaben übernehmen, Fehler teilweise gerade in diesen Bereichen besser vermeiden als Menschen. KI kann Arbeitnehmer bilden, sie kann Partner sein im Alltag von Produktion und Kreativwirtschaft.

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Digitale Technik wird nicht nur Jobs von Menschen ersetzen – sie wird auch neue Berufsbilder erschaffen, von Datenanalysten bis zu KI-Ethikern. Das ist ein enormes Potenzial, auch für das Wirtschaftswachstum insgesamt.

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Merz und die Work-Life-Balance
Rambo Zambo – Der Merz-Podcast
 

Und zugleich sind Berufe gefährdet. Denn die Massendatenverarbeitung und schnelle Software werden bisher sichere Jobs überflüssig machen. Der Staat muss aufpassen, dass sich der Arbeitsmarkt nicht spaltet: in Menschen, die von KI profitieren und solchen, die ersetzt und abgehängt werden. Denn soziale Risiken können Motor sein für Radikalisierung, für Misstrauen in das demokratische und marktwirtschaftliche System. Und an dieser Flanke sind in den vergangenen Jahren jede Menge extremer Gruppen gewachsen, die den Staat unterwandern wollen. 

KI ist eine immense Innovation. Doch ihr müssen gerade in einer Phase des Ausprobierens und Eroberns klare Regeln und Grenzen vorgesetzt werden. Hier sind Firmen und Behörden, die Bundesregierung und die EU gleichermaßen gefordert. 

Es kommentiert: Politikredakteur Christian Unger.
Es kommentiert: Politikredakteur Christian Unger.© FUNKE Foto Services | Reto Klar