• Massive Drohnenangriffe aus Russland bedrohen die Ukraine
  • Das neue Flugabwehrsystem „Sky Sentinel“ nutzt Künstliche Intelligenz, um russische Drohnen und Marschflugkörper abzufangen
  • Doch wie so oft fehlt es am Geld

In den vergangenen Tagen wurde die Ukraine Opfer massiver Drohnenangriffe aus Russland. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges müssen die ukrainischen Soldaten sich der Gefahr aus der Luft erwehren. Besonders die Shahed-Drohnen, die mit bis zu 60 Kilogramm Sprengstoff ausgestattet werden können, sind eine Gefahr, auch für die Zivilbevölkerung. Hunderte davon soll Russland zuletzt jede Nacht eingesetzt haben.

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Künstliche Intelligenz soll bei der Drohnenabwehr helfen

Die Ukraine hat jedoch zu wenig Flugabwehrsysteme und musste sich in der Vergangenheit teils mit alten Fischernetzen und Maschinengewehren behelfen. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Die Regierungsplatzform United24 stellte kürzlich „Sky Sentinel“ (Himmelswächter) vor, ein Flugabwehrsystem, das mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) russische Drohnen abfangen soll.

Die KI soll dabei nicht nur die Drohnen selbstständig erkennen, sondern auch Zielen und Feuern mit dem eingebauten Maschinengewehr übernehmen. „Das Einzige, was sie brauchen, ist eine Radarsynchronisation und jemanden, der sie in Kampfposition bringt“, heißt es. Auch Marschflugkörper sollen „Sky Sentinels“ ausschalten können. Ein Prototyp wurde demnach bereits an der Front eingesetzt und konnte vier Shahed-Drohnen abschießen.

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Es fehlen noch mehr als eine Million Dollar

Zehn Abwehrsysteme vom Typ „Sky Sentinel“ will die Ukraine bald einsetzen. Doch dafür braucht sie offenbar Geld. Ein Spendenziel von 1,5 Millionen Dollar ist auf der Website angegeben, um die Anschaffung zu ermöglichen. Bisher sind davon erst rund 290.000 Dollar erreicht. Dabei betont die Ukraine, wie wichtig das System sei, um dem russischen Drohnenterror Herr zu werden. „Lass Shaheds keine Chance“, steht auf einem der Spendenknöpfe.