Nach dem tödlichen Angriff auf Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington hat der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, einen besseren Schutz für jüdische Einrichtungen in Deutschland gefordert. „Es steht zu befürchten, dass solche Taten Nachahmer finden, auch auf unseren Straßen“, sagte Klein dieser Redaktion. „Wir sollten daher als Gesellschaft sensibilisiert sein, und die Sicherheitsmaßnahmen für jüdischer Einrichtungen sollten auch in Deutschland verstärkt werden.“

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Vieles deutet auf eine antisemitische Motivation des Täters von Washington hin, führte Klein aus. „Das zeigt einmal mehr die tödliche Dimension von israelbezogenem Antisemitismus. Dieser führt immer wieder dazu, dass Jüdinnen und Juden weltweit zum Ziel von gewalttätigem Hass werden.“

In Washington waren am Mittwochabend (Ortszeit) zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft nahe des Jüdischen Museums erschossen worden. US-Präsident Donald Trump schrieb auf seiner Online-Plattform Truth Social, dass die Tat „offensichtlich auf Antisemitismus“ beruhe. Der mutmaßliche Täter wurde gefasst. Eines der Opfer soll einen deutschen Pass gehabt haben.





