- Carsten Schneider ist Bundesminister für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
- Zuvor war der 49-Jährige Ostbeauftragter der Bundesregierung
- Lesen Sie hier die wichtigsten Infos zum Privatleben und der politischen Karriere des SPD-Politikers
Carsten Schneider ist Bundesumweltminister im Kabinett des Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU). Zuvor war er in der Ampel-Regierung von Olaf Scholz Staatsminister und Beauftragter für Ostdeutschland. Damit war er eine der profiliertesten Stimmen dieser Region und sollte vor allem für gleichwertige Lebensverhältnisse in den ostdeutschen Bundesländern sorgen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Der 49 Jahre alte Bankkaufmann gilt als pragmatisch, erfahren und vielseitig einsetzbar. Er versteht sich gut mit dem künftigen Vizekanzler Klingbeil – die beiden waren sogar gemeinsam im Rennrad-Urlaub. Schneider gilt als begeisterter Radrennfahrer. Was muss man sonst noch über den SPD-Politiker wissen?
Carsten Schneider: Die wichtigsten Infos zum Politiker im Steckbrief
| Name | Carsten Schneider |
| Geburtsdatum | 23. Januar 1976 |
| Amt | designierter Bundesumweltminister |
| Partei | SPD |
| Parteimitglied seit | 1995 |
| Familienstand | verheiratet, zwei Töchter |
| Wohnort | Potsdam |

Carsten Scheider: Ausbildung, Partnerin, Kinder – Das ist zu seinem Privatleben bekannt
Carsten Schneider wurde am 23. Januar 1976 in Erfurt geboren. Sein Abitur machte er 1994 am Erfurter Johann-Wilhelm-Häßler-Gymnasium. Von 1997 bis 1998 absolvierte Schneider seinen Zivildienst in einer Erfurter Jugendherberge. Weitere wichtige Infos zu Schneiders Privatleben.
- Ausbildung: Nach dem Abitur folgte eine Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Volksbank Erfurt, die Schneider 1997 beendete. 2013 schloss er ein Studium der „Public Policy“ an der Universität Erfurt ab.
- Familie: Schneider ist verheiratet und hat zwei Töchter.
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Carsten Schneider bei der SPD: Die wichtigsten Stationen seiner Karriere
Schneider wurde 1994 Mitglied der Jusos und 1995 Mitglied der SPD. Er war von 1996 bis 1999 stellvertretender Vorsitzender der Jusos Thüringen und gehörte von 1999 bis 2003 dem Vorstand der SPD Thüringen an. Von 2014 bis 2017 war er zudem stellvertretender Vorsitzender der SPD Thüringen.
Seit 1998 gehört Schneider dem Deutschen Bundestag an. Er gewann damals mit 36,5 Prozent der Erststimmen das Direktmandat im Wahlkreis Erfurt. Er war – zum damaligen Zeitpunkt – mit 22 Jahren der jüngste jemals in den Deutschen Bundestag gewählte Abgeordnete.

Bei der Bundestagswahl 2002 gewann er erneut im Wahlkreis Erfurt, diesmal mit 42,1 Prozent der Erststimmenm das Direktmandat. Auch bei der Wahl 2005 holte er das Direktmandat – mit 31,5 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis Erfurt – Weimar – Weimarer Land II.
Bei den Wahlen 2009, 2013 und 2017 zog Schneider jeweils über Platz 1 der thüringischen Landesliste in den Deutschen Bundestag ein. Das Direktmandat gewann er erst wieder bei der Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis Erfurt – Weimar – Weimarer Land II – mit 24,4 Prozent der Erststimmen.
Im Bundestag agierte Schneider von 2005 bis 2013 als haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Von 2013 bis 2017 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, von 2017 bis 2021 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion.
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Carsten Schneider: Für welche Themen setzt sich der Politiker ein?
Umwelt und Klimaschutz gehörte bislang nicht zu den Kernthemen Schneiders. Allerdings war er als Ostbeauftragter der Bundesregierung für alle politischen Bereiche zuständig. Medienberichten zufolge könnte der gebürtige Erfurter mit dem bisherigen Entwicklungs-Staatssekretär Jochen Flasbarth einen ausgewiesenen Fachmann zurück ins Umweltministerium holen. Das Ressort ist auch wieder federführend für nationalen und internationalen Klimaschutz zuständig, was in der scheidenden Regierung im Wirtschaftsministerium beziehungsweise im Auswärtigen Amt angesiedelt war.
„Ich arbeite jeden Tag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und auch die wirtschaftliche Entwicklung unserer Heimat und Zukunftsregion Ostdeutschland.“ So hatte Schneider seinen Auftrag als Ostbeauftragter selbst formuliert. Elisabeth Kaiser (SPD), bisher Parlamentarische Staatssekretärin für Bauen und Wohnen, wird seine Nachfolgerin als Beauftragte für Ostdeutschland.
dpa/dw





