Die irische Datenschutzkommission hat TikTok wegen Verstößen gegen die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) mit einer Geldstrafe von 530 Millionen Euro belegt. Der Vorwurf: TikTok habe personenbezogene Daten von Nutzerinnen und Nutzern ohne ausreichende Schutzmaßnahmen nach China übertragen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Außerdem habe das Unternehmen es versäumt, die Betroffenen klar und verständlich über diese Datenübertragungen zu informieren. Damit habe TikTok gegen die Transparenzpflichten der DSGVO verstoßen, so die Begründung der Datenschutzkommission.
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Strafe für TikTok: Daten nicht ausreichend geschützt
Besonders kritisch bewertet die Behörde, dass TikTok offenbar auch Daten auf Servern in China gespeichert habe – entgegen früherer Angaben. Laut der DSGVO muss der hohe Datenschutzstandard der EU auch bei der Weitergabe von Daten in Drittländer gewahrt bleiben. TikTok konnte jedoch nicht nachweisen, dass die Daten europäischer Nutzer, auf die Mitarbeiter in China Zugriff hatten, ausreichend geschützt waren.
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TikTok wurde zusätzlich zur Geldstrafe nun dazu aufgefordert, innerhalb von sechs Monaten seine Datenverarbeitung an die DSGVO-Vorgaben anzupassen. Sollte dies nicht geschehen, droht ein Stopp der Datenübertragungen nach China. Ob darüber hinaus weitere Maßnahmen folgen, wird derzeit geprüft.








