Auf die Räder, ab in die Cafés, in die Parks, die Fußgängerzonen und Biergärten: Die Sonne kommt raus, wärmt sogar in diesen Tagen, und das zieht die Menschen hinaus ins Freie. Die Augen verschanzt hinter ihren Sonnenbrillen schlürfen sie den Spritz durch den Strohhalm oder löffeln ein großes Stück von dem Blueberry Cheesecake, die kartonierten Einkaufstüten zu ihren Füßen.

Montag, Mittwoch, Freitag
Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Als ob nichts wäre, könnte man ihnen zurufen. Wie könnt ihr noch Alkohol trinken, obwohl ihr doch wisst, dass jedes! einzelne! Glas! schädlich ist? Wie könnt ihr noch diesen Käsekuchen hip finden, obwohl er nicht nur zu viel Fett und Zucker hat, sondern auch noch typisch amerikanisch ist und deshalb auf die rote Liste gehört?

Wir brauchen jetzt mehr Zuversicht statt Horrorszenarien
Wie könnt ihr überhaupt so sorglos durch die Straßen streifen, gesteuert von der US-amerikanischen App Google Maps? Und euer Geld auch noch bei Amazon lassen? Wie könnt ihr einfach den nächsten Urlaub buchen, als ob nicht gerade die Weltordnung auf den Kopf gestellt wurde und immer noch ein furchtbarer Krieg in Europa tobt?
Stopp, es reicht. Es wird höchste Zeit, mal ein wenig Gelassenheit an den Tag zu legen, statt sich in ewigen Untergangsszenarien zu verlieren.
Exklusiv aus den USA – für Sie recherchiert
Natürlich ist die Lage angespannt. Aber ob Trump tatsächlich einen Handelskrieg anzettelt, wie sich die Lage in der Ukraine entwickelt, welche Pläne Putin hat: Es gibt viele mögliche Szenarien, viele Expertenstimmen. Es ist wichtig, sie anzuhören, sie zu bewerten und auch angemessen zu reagieren. Aber niemand kann die Zukunft wirklich voraussagen. Also hier mal ein Zwischenruf: Bleiben wir zuversichtlich in diesem Frühling. Gehen wir bummeln, shoppen, Aperol trinken.









