Elon Musk kauft Poppelsdorfer Schloss: So meldet es an diesem Dienstag Radio Bonn/Rhein-Sieg. 650 Millionen soll der amerikanische Multimillionär dafür auf den Tisch gelegt haben. Moment mal, das altehrwürdige Schloss gehört doch dem Land NRW und beherbergt unter anderem das Mineralogische Museum der Universität Bonn?

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Deutschlandfunk verkündet, dass demnächst amerikanische Flaggen am Schloss Neuschwanstein wehen, weil Donald Trump mit dem „Märchenkönig“ Ludwig II. verwandt sein soll. Echt jetzt?
Deutschland verbietet Bitcoin: Kann das sein?
Und dann am Nachmittag: Deutschland verbietet die Kryptowährung Bitcoin. Schon fürchten viele um ihren digitalen Reichtum, denn beim Branchenportal boerse.de heißt es: „Wie mehrere Insider aus Regierungskreisen heute übereinstimmend bestätigen, haben sich die Parteispitzen bei den laufenden Koalitionsverhandlungen überraschend auf ein vollständiges Bitcoin-Verbot in Deutschland geeinigt. Die Entscheidung gilt als Zugeständnis an finanzpolitische und ökologische Forderungen einzelner Parteien.“ Bitte was?

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Die nächste seltsame Nachricht: Eine große deutsche Discounter-Kette verkauft eine Produktinnovation zu Ostern. Es ist die zuckersüße Vereinigung von Ostern und Weihnachten: Osterhasen aus Lebkuchen – wahlweise mit Schokolade überzogen oder mit Zucker übergossen. Das kann doch nur ein Scherz sein – oder stimmt das etwa?
Zweifel sind angebracht, denn dieser Dienstag ist der erste April. Traditionell ist es der Tag der Spaßvögel, für Journalisten ein Tag der Nachrichten-Enten. Kaum ein Portal, kaum ein Fernsehsender oder eine Radiostation hat sich den Spaß entgehen lassen, eigene Aprilscherze zu veröffentlichen. Aber: Woher kommt eigentlich der Brauch mit den Aprilscherzen?

Aprilscherz geht auf alten Brauch zurück
Die erste Überlieferung eines Aprilscherzes geht auf die Redewendung „jemanden in den April schicken“ zurück. Erste Überlieferungen gibt es aus Bayern, und zwar im Jahr 1618. Die Gebrüder Grimm erwähnten den „Aprillsnarr“ 1854 in ihrem deutschen Wörterbuch. Doch der genaue Ursprung dieser Tradition ist nicht gesichert geklärt.
Der deutsche Schriftsteller und katholische Geistliche Abraham a Santa Clara schreibt in „Etwas für alle“ (1733): „Heut` ist der erste April, da schickt man den Narren wohin man will.“ Es ist eine der frühesten Erwähnungen des Brauchtums, so das gleichnamige Portal Brauchtum.de. Wer auf den Aprilscherz hereinfällt, macht sich zum Narr – spätestens, wenn der Scherz mit einem „April, April“ aufgelöst wird.
Musks neue Immobilie, das Bitcoin-Verbot oder amerikanische Flaggen am Schloss Neuschwanstein sind nur eine Auswahl der vielen Aprilscherze, die diesmal veröffentlicht wurden. Einzig die Osterhasen aus Lebkuchen gibt es wirklich: beim Discounter mit dem roten K.





