In Moskau ist eine Luxuslimousine explodiert, die zur Flotte des russischen Machthabers Wladimir Putin gehören soll. In sozialen Netzwerken kursieren Videos, die das brennende Fahrzeug zeigen, während dichter schwarzer Rauch in den Himmel steigt. Die Explosion ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Hauptquartiers des russischen Geheimdienstes FSB, wie der britische „Daily Star“ berichtet.
Lesen Sie hier eine Experten-Einschätzung: „Putins System in Russland wird in ein paar Jahren zu Ende gehen“
Bei dem zerstörten Wagen handelt es sich um einen Aurus Senat im Wert von umgerechnet rund 330.000 Euro. Unklar bleibt, wer sich zum Zeitpunkt der Detonation in dem Fahrzeug befand. Laut Medienberichten gibt es bislang keine Hinweise auf Verletzte.
🚨BREAKING: Limo from Putin's fleet explodes and catches fire in Moscow amid assassination paranoia
— Steve Gruber (@stevegrubershow) 29. März 2025
Reports did not reveal who was using the car - believed to be owned by Putin’s Presidential Property Management Department - when the shocking incident occurred. pic.twitter.com/ixo6HsRXCC
Vorfall sorgt für Sorgen um die Sicherheit des Kreml-Chefs
Der Vorfall hat im Kreml offenbar Panik ausgelöst. Die Sorge vor Anschlägen auf Wladimir Putin und sein Umfeld ist ohnehin groß. Besonders nach dem Attentat Mitte Dezember, bei dem eine Bombe Putins Atom-General Igor Kirillow (53) sowie seinen Adjutanten tötete, ist die Angst gestiegen. Damals bekannte sich die Ukraine zu dem Anschlag, der mit einer in einem E-Scooter versteckten Bombe verübt wurde, berichtet die „Bild“-Zeitung.
Zusätzlich zu den Bedrohungen von außen wächst im Kreml die Angst vor einem Attentat aus den eigenen Reihen. In Murmansk wurden kürzlich Soldaten einer Zeremonienwache einzeln nach versteckten Waffen und Sprengsätzen durchsucht, während sie auf Putin warteten. Berichten zufolge wurden sogar die Magazine aus den Waffen entfernt und die Patronenlager mit Zündkerzen versehen – aus Furcht, der russische Präsident könnte von seinen eigenen Leuten ermordet werden, schreibt der „Daily Star“.

Trotz der angespannten Sicherheitslage gibt sich Putin nach außen hin unerschütterlich. Vor wenigen Tagen bestieg er laut Medienberichten das Atom-U-Boot Archangelsk und verkündete dort triumphierend: „Vor nicht allzu langer Zeit habe ich gesagt, wir würden sie [die Ukraine] zermürben – und jetzt sieht es so aus, als würden wir sie erledigen.“
Artikel über die Ukraine – für Sie recherchiert
Limousinen-Explosion: Wer steckt hinter dem Anschlag?
Die explodierte Limousine soll zur Vermögensverwaltung des Kreml gehören. Doch die zentrale Frage bleibt unbeantwortet: Wer steckt hinter dem Anschlag? Während der Kreml ermittelt, dürfte eines sicher sein: Die Angst im innersten Machtzirkel Russlands nimmt weiter zu.






