El Salvadors Präsident Nayib Bukele hat sich bereit erklärt, US-Abschiebehäftlinge jeder Nationalität sowie amerikanische Gewaltverbrecher in seinem Mega-Gefängnis aufzunehmen. Laut der Sprecherin des US-Außenministeriums, Tammy Bruce, habe Bukele zugesichert, kriminelle, illegale Einwanderer aus aller Welt zu inhaftieren. „Und in einer außergewöhnlichen Geste, die noch nie zuvor von einem Land gewährt wurde, bot Präsident Bukele an, gefährliche amerikanische Kriminelle in seinen Gefängnissen unterzubringen, darunter auch US-Bürger und Personen mit legalem Aufenthalt“, erklärte Bruce nach einem Treffen von Minister Marco Rubio mit dem Präsidenten.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Über die Plattform X teilte Bukele mit, dass El Salvador den USA angeboten habe, Teile ihres Gefängnissystems auszulagern. Das Land sei bereit, ausschließlich verurteilte Straftäter – darunter auch US-Bürger – gegen eine Gebühr in das Mega-Gefängnis „Cecot“ (Centro de Confinamiento del Terrorismo) aufzunehmen. „Die Gebühr wäre für die USA relativ gering, für uns jedoch erheblich, so dass unser gesamtes Gefängnissystem nachhaltig wäre“, so Bukele.

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dpa/ef