Zusammenfassung
- Eine Steuererklärung kann sich finanziell lohnen, erfordert jedoch rechtzeitige Abgabe, um Strafen zu vermeiden
- Die Fristen für die Steuererklärung variieren je nach Verpflichtung und ob professionelle Hilfe genutzt wird, mit spezifischen Terminen für 2024 und 2025
- Freiwillige Steuererklärungen haben eine großzügige Frist von vier Jahren
Für viele Menschen in Deutschland ist die Steuererklärung ein lästiges Thema. Während viele von ihnen zur Abgabe verpflichtet sind, können andere selbst entscheiden, ob sie die Unterlagen beim Finanzamt einreichen wollen. Der Aufwand kann sich aber lohnen und im Fall einer Rückzahlung viel Geld bringen. Damit das klappt, muss die Erklärung allerdings rechtzeitig abgegeben werden.

Montag, Mittwoch, Freitag
Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
Hinter den Kulissen der Politik - meinungsstark, exklusiv, relevant.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Relevant ist diese Frist vor allem für alle, die zur Abgabe verpflichtet sind. Denn das Finanzamt ist berechtigt, für nicht abgegebene Steuererklärungen Strafen zu verhängen – und das kann teuer werden. Bis zu 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer sind möglich, mindestens aber 25 Euro pro Verspätungsmonat. Gerade für Menschen, die hohe Steuern zahlen, kann die Strafe also ins Geld gehen.
- Nachlass: Immobilie vererben? Experte erklärt, welche Kombination Steuern spart
- Ruhestand: Mehr Netto von der Rente – So sparen Sie bei der Steuer
- Familie: Kindergeld und Grundfreibetrag steigen – Das müssen Familien wissen
- Anleitung: Elster, App oder Steuerberater – Was lohnt sich finanziell?
- Rente im Ausland: Italien, Spanien, Österreich? Wohin die meisten Rentner ziehen
Frist für Steuererklärung: Wovon ist sie abhängig?
Doch wann genau läuft die Frist zur Abgabe der Steuererklärung ab? Das ist nicht eindeutig zu beantworten. Denn der genaue Termin hängt davon ab, ob man sie freiwillig abgibt oder dazu verpflichtet ist. In letzterem Fall ist zudem entscheidend, ob man die Erklärung selbst anfertigt oder professionelle Hilfe in Anspruch nimmt. Das sind die grundsätzlichen Regeln:
- Verpflichtende Abgabe, selbst angefertigt: Ende Juli des Folgejahres
- Verpflichtende Abgabe, Hilfe vom Steuerberater/der Lohnsteuerhilfe: Ende Februar des übernächsten Jahres
- Freiwillige Abgabe: Vier Jahre Zeit
Auch interessant
Auch interessant
Auch interessant
Auch interessant
Doch auch von diesen Fristen gibt es Ausnahmen. Fällt der Tag für die Abgabe etwa auf einen Sonn- oder Feiertag, muss die verpflichtende Steuererklärung erst am nächsten Werktag beim Finanzamt sein. Zudem gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Fristverlängerungen. Wir zeigen, was für welches Jahr gilt.
Wichtige Steuer-Tipps von Steuerfabi:
- Elster, App oder Steuerberater: Was lohnt sich finanziell?
- Ruhestand: Besteuerung von Rentnern – Diese Tipps sollten Sie kennen
- So kann das klappen: Laptop kaufen und 420 Euro Steuern sparen
- Günstig an die Kinder vermieten? Vorsicht vor dieser Steuerfalle!
- Ehrenamt: Lohnt moralisch und finanziell – Steuerfrei dazuverdienen
Steuererklärung 2024 – Das sind die Fristen
Für die Steuererklärung 2024 gelten also Fristen. Wer zur Abgabe verpflichtet ist und selbst Hand anlegen will, der hat bis zum 31. Juli 2025 Zeit. Wer sich Hilfe bei einer Steuerberatung holt, der hat in der Regel wesentlich mehr Zeit: Am 30. April 2026 ist dann Stichtag. Das gilt auch für Menschen, die mit einem Lohnsteuerhilfeverein zusammenarbeiten. Die freiwillige Abgabe muss dann bis spätestens 31. Dezember 2028 erfolgt sein









