Notfallübung

Warntag 2022: Die lustigsten Reaktionen in sozialen Medien

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Warnmeldungen über Cell Broadcast direkt aufs Handy

Warnmeldungen über Cell Broadcast direkt aufs Handy

Den Behörden wurde nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 schwere Vorwürfe gemacht, die Bevölkerung nicht ausreichend gewarnt zu machen. Bald soll es möglich sein, direkte Push-Nachrichten mit einer Warnung via Handy zu erreichen: mit Cell Broadcast.

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Am 8. Dezember probte Deutschland den Warntag 2022. Doch in sozialen Medien wie Twitter wurde der Notfallalarm zum Gag – mal wieder.

Berlin. In diesem Jahr startete Deutschland einen neuen Versuch für den sogenannten Warntag im Dezember. Nachdem das Training für den Ernstfall im vergangenen Jahr gescheitert war, sollten an diesem Donnerstag – also am 8. Dezember – um 11 Uhr bundesweite die Handys klingeln und die Sirenen aufheulen. Die Reaktionen im Netz zeigen: Der Warntag 2022 hat tatsächlich stattgefunden – wenn auch teilweise anders als erwartet.

Dabei hat die Aktion einen ernsten Hintergrund: Im Falle eines Blackouts, einer neuen Flutkatastrophe, einer Cyberattacke oder eines Krieges sollen die Bürger und Bürgerinnen schnell und flächendeckend über den Notfall informiert werden. Beim Warntag im Dezember testen die Regierungen von Bund und Ländern, wie gut ihr System funktioniert.

Federführend in der Koordination des Tages handelte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). An der Aktion beteiligen sich auch die Feuerwehren, die Polizei- und Wetterdienste, die Cyberabwehrbehörde BSI und die deutschen Hochwasserzentralen.

Warntag 2022: Alarm funktionierte auch diesmal nicht bei allen

Dass die Warnung in diesem Jahr besser funktioniert hat als noch 2021, lässt sich auch an den Posts der Nutzer und Nutzerinnen in sozialen Netzwerken ablesen. Vor allem auf Twitter entwickelte sich der Warntag trotz gelungener Warnungen zum regelrechten Gag. Allerdings stellte sich auch diesmal heraus: Der Alarm ging nicht auf allen Smartphones und Handys ein. (fmg)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.