• Elektrizität sehen viele Menschen als Selbstverständlichkeit
  • Was ist zu tun, wenn der Strom einfach mal länger ausfällt?
  • Was sollten Menschen zu Hause haben? Eine Checkliste

Ein großflächiger Stromausfall ist in Deutschland zwar unwahrscheinlich, doch ausgeschlossen ist er nicht. Kommt es tatsächlich zu einem Blackout, kann schnell Unsicherheit oder sogar Panik ausbrechen. Dabei lässt sich genau das mit einer guten Vorbereitung verhindern. Erfahren Sie hier, welche Dinge Sie unbedingt zu Hause haben sollten, um im Ernstfall gewappnet zu sein.

Blackout: Was ist das?

Wie die Bundesregierung mitteilt, gehört das deutsche Stromnetz zu den stabilsten weltweit. Großflächige Blackouts, die über Tage anhalten, gibt es selten. Etwas häufiger gibt es kürzere Stromausfälle. Doch wie kann es überhaupt dazu kommen? „Wenn mehr Strom aus dem Netz entnommen wird als ankommt, greifen zunächst Sicherheitsmechanismen, die das Netz stabilisieren. Kommt es aber zu unerwarteten und starken Schwankungen, beispielsweise durch einen punktuellen und zu hohen Stromverbrauch, kann das Netz zusammenbrechen. Der Strom fällt aus.“

Und nicht nur zuhause sind die Folgen spürbar. Auch Supermärkte könnten nicht öffnen und Geldautomaten würden kein Geld mehr ausspucken. Das sind die Empfehlungen, wie man sich für solche Notlagen wappnet:

Blackout: Wie man sich auf den Ernstfall vorbereitet

  • Lebensmittelvorrat
  • Trinkwasservorrat
  • Campingkocher
  • Batteriebetriebene Taschenlampe und Kerzen
  • Bargeld
  • Notakku
  • Batteriebetriebenes Radio
  • Vorrat zum Heizen von Kamin und Ofen

Da Supermärkte und Discounter nicht öffnen könnten, ist es sinnvoll, einen Lebensmittelvorrat anzulegen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, Wasservorräte und Lebensmittel für 14 Tage einzulagern. Wichtig: Das Essen sollte lang haltbar sein und keine Kühlung benötigen.

Jeden 2. Sonntag

Ein FUNKE Liebe

Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Als Stromalternative kann ein Campingkocher dienen. Und um das Camping-Gefühl noch zu verstärken, sollten batteriebetriebene Taschenlampen oder Kerzen bereit liegen. So kann man vor allem im Winter noch für Licht sorgen.

Bargeld ist bei einem Blackout ebenso wichtig. Wenn die Geldautomaten nicht mehr funktionieren, kommt man nicht mehr an sein Erspartes.

Auch interessant

Bei einem Stromausfall funktionieren die Steckdosen nicht mehr. Damit man sein Handy trotzdem weiter laden kann, sollten Notakkus bereit liegen. Außerdem kann ein batteriebetriebenes Radio beim Blackout helfen, informationstechnisch nicht von der Außenwelt abgekapselt zu sein.

Wer einen Kamin oder Ofen zuhause hat, sollte für ausreichend Holz und Kohlevorrat sorgen. Alternative Heizmöglichkeiten, die nicht vom Stromnetz abhängig sind, können helfen, um die Wohnung oder das Haus bei einem Blackout warm zu halten.