Gazastreifen

Nahostkonflikt: Palästinenser feuern Rakete nach Israel ab

Mehr als 20 Tote bei Brand in palästinensischem Flüchtlingslager Dschbalija

Mehr als 20 Tote bei Brand in palästinensischem Flüchtlingslager Dschbalija

Bei einem Brand im palästinensischen Flüchtlingslager Dschabalija im Gazastreifen sind nach Behördenangaben mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Laut Katastrophenschutz war in dem mehrstöckigen Wohnhaus Treibstoff gelagert worden.

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Militante Palästinenser im Gazastreifen haben erstmals seit einem Monat wieder eine Rakete auf das israelische Grenzgebiet abgefeuert.

Tel Aviv. Am Samstagabend haben militante Palästinenser im Gazastreifen erstmals seit etwa einem Monat wieder eine Rakete auf das israelische Grenzgebiet abgefeuert. Das israelische Militär teilte mit, die Raketenabwehr sei nicht aktiviert worden. Es gab keine Berichte über Verletzte oder Sachschaden. Es war zunächst unklar, welche Gruppierung für den Angriff verantwortlich war. Zuletzt waren Anfang November mehrere Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden.

In der Nacht zum Donnerstag waren bei einem israelischen Militäreinsatz im Westjordanland zwei Mitglieder der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad getötet worden. Der Islamische Dschihad ist besonders im Gazastreifen aktiv und verübt von dort aus immer wieder Raketenangriffe.

Das israelische Militär hatte Anfang August eine großangelegte Militäraktion gegen den Islamischen Dschihad gestartet. Die militanten Palästinenser feuerten daraufhin nach Militärangaben mehr als 1000 Raketen auf israelische Ortschaften. Nach dreitägigen Kämpfen wurde eine Waffenruhe vereinbart. Im Gazastreifen kamen mehr als 40 Menschen ums Leben. Hunderte wurden verletzt.

Im Westjordanland und Ost-Jerusalem gab es zuletzt fast täglich gewaltsame Auseinandersetzungen, Anschläge von Palästinensern und Razzien der israelischen Armee. (dpa)

Dieser Artikel erschien zuerst bei morgenpost.de.