Wahlkampf

US-Präsidentschaft 2024: Kanye West will mit Trump antreten

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Dirk Hautkapp
Trump verliert Rechtsstreit um Steuerunterlagen

Trump verliert Rechtsstreit um Steuerunterlagen

Niederlage für Donald Trump im Streit um seine Steuerunterlagen: Der Oberste Gerichtshof der USA hat den Weg frei gemacht für eine Herausgabe von Steuerdokumenten des Ex-Präsidenten an den Kongress.

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Rapper Kanye West hat Interesse an der Präsidentschaftskandidatur für 2024 angemeldet. Er soll Donald Trump ein Angebot gemacht haben.

Washington. Nach Donald Trump hat mit dem schwarzen Rap-Milliardär Kanye West ("Ye") bereits ein zweiter US-Promi Interesse an einer Präsidentschaftskandidatur für 2024 angemeldet.

Während Trump seinen Schritt bei der zuständigen Wahl-Kommission bereits offiziell gemacht hat, bewegt sich der zuletzt durch heftige anti-semitische Sprüche aufgefallene und dadurch bei Geschäftspartnern wie Adidas in Ungnade gefallene Afro-Amerikaner noch im Verlautbarungsstatus. Weil West nach eigenen Angaben psychisch schwer krank ist, muss man seine Wortmeldungen mit Vorsicht genießen.

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Kanye West bietet Donald Trump den Vize-Präsidentenposten an

Dazu gehört auch, dass der 45-Jährige bei einem Besuch in Mar-a-Lago Trump am Dienstagabend angeboten haben soll, sein „running mate” in zwei Jahren zu werden.

Sprich: West geht als Nr. 1 ins Rennen um das Weiße Haus und der 76-jährige Ex-Präsident begnügt sich mit der Bewerbung für den Vize-Präsidentenposten. So jedenfalls schreibt es West, der sich „Ye” nennt, auf seinem neuerlich durch Elon Musk persönlich entsperrten Twitter-Konto. Eine Bestätigung von Trump dafür gibt es nicht.

Insider halten die Konstellation laut US-Medien für „abwegig”. Nicht mal eine Bewerbung, bei der West als „Vize” bei Trump huckepack führe, sei auch nur im Ansatz realistisch.

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Kanye West bekam 2020 jedeglich 60 000 Stimmen

West, der nach seiner Trennung von Social-Media-Star Kim Kardashian zunehmend erratischer geworden ist, hatte kurz vor der Präsidentschaftswahl 2020 eine Kandidatur als Parteiunabhängiger lanciert und mickrige 60 000 Stimmen gezogen.

Als beunruhigend beschreiben US-Medien, dass West mit Milo Yiannopoulos einen einschlägig beleumundeten Rechtsextremisten für seine (angebliche) Präsidentschaft-Kampagne angeheuert haben soll. Auch Wests Nähe zu dem Antisemiten, Rassisten und weißen Nationalisten Nick Fuentes, der mit ihm bei Trump in Mar-a-Lago war, sei ein Zeichen, wie weit Kanye West inzwischen „abgedriftet” sei, schreiben Beobachter auf Twitter. - diha

Dieser Artikel erschien zuerst bei morgenpost.de.