Nach Donald Trump hat mit dem schwarzen Rap-Milliardär Kanye West ("Ye") bereits ein zweiter US-Promi Interesse an einer Präsidentschaftskandidatur für 2024 angemeldet.

Während Trump seinen Schritt bei der zuständigen Wahl-Kommission bereits offiziell gemacht hat, bewegt sich der zuletzt durch heftige anti-semitische Sprüche aufgefallene und dadurch bei Geschäftspartnern wie Adidas in Ungnade gefallene Afro-Amerikaner noch im Verlautbarungsstatus. Weil West nach eigenen Angaben psychisch schwer krank ist, muss man seine Wortmeldungen mit Vorsicht genießen.

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Kanye West bietet Donald Trump den Vize-Präsidentenposten an

Trump darf wieder zu Twitter - will aber nicht
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Dazu gehört auch, dass der 45-Jährige bei einem Besuch in Mar-a-Lago Trump am Dienstagabend angeboten haben soll, sein „running mate” in zwei Jahren zu werden.

Sprich: West geht als Nr. 1 ins Rennen um das Weiße Haus und der 76-jährige Ex-Präsident begnügt sich mit der Bewerbung für den Vize-Präsidentenposten. So jedenfalls schreibt es West, der sich „Ye” nennt, auf seinem neuerlich durch Elon Musk persönlich entsperrten Twitter-Konto. Eine Bestätigung von Trump dafür gibt es nicht.

Insider halten die Konstellation laut US-Medien für „abwegig”. Nicht mal eine Bewerbung, bei der West als „Vize” bei Trump huckepack führe, sei auch nur im Ansatz realistisch.

Kanye West bekam 2020 jedeglich 60 000 Stimmen

West, der nach seiner Trennung von Social-Media-Star Kim Kardashian zunehmend erratischer geworden ist, hatte kurz vor der Präsidentschaftswahl 2020 eine Kandidatur als Parteiunabhängiger lanciert und mickrige 60 000 Stimmen gezogen.

Als beunruhigend beschreiben US-Medien, dass West mit Milo Yiannopoulos einen einschlägig beleumundeten Rechtsextremisten für seine (angebliche) Präsidentschaft-Kampagne angeheuert haben soll. Auch Wests Nähe zu dem Antisemiten, Rassisten und weißen Nationalisten Nick Fuentes, der mit ihm bei Trump in Mar-a-Lago war, sei ein Zeichen, wie weit Kanye West inzwischen „abgedriftet” sei, schreiben Beobachter auf Twitter. - diha