Nach dem abermaligen Drohnenangriff auf den Großraum Kiew will die Nato der Ukraine beim Abwehrkampf unterstützen. In Kürze würden Hunderte so genannte Jammer geliefert, kündigte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag an.
Jammer sind elektromagnetische Störsender. Meist senden sie ein Signal aus, das die Funkverbindung zwischen der Drohne und deren Steuerungsgerät stört oder blockiert.
Ukraine-Krieg: Russen auf iranische Drohnen angewiesen
Russland ist nach Einschätzung des Hamburger Militärexperten Hans Krech auf dem Gebiet der Drohnenentwicklung "ein Entwicklungsland." Nach Informationen aus der Ukraine setzen die russischen Militärs im Ukraine-Krieg iranische Kamikaze-Drohnen ein.
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Iranische Ausbilder seien auf der Krim und in der Region Cherson, um den Soldaten von Kremlchef Wladimir Putin den Umgang mit Shahed-136-Angriffsdrohnen beizubringen, wie das amerikanische Institute for the Study of War berichtet. Seit Tagen wird die Ukraine mit Raketen- und Drohnenangriffen überzogen.
Die Ukraine hat allerdings auch selbst erfolgreich Drohnen eingesetzt, unter anderem die Bayraktar aus türkischer Produktion. Zuletzt lieferten die USA ihr Kamikaze-Drohnen des Typs Switchblade 300 und 600. Sie sind klein und mit einem Gewicht von 2,7 Kilo so leicht, dass ein Soldat sie im Rucksack transportieren kann. Sie stürzen sich auf ein Ziel und zerstören es mit ihrem Gefechtskopf.
Ukraine-Krieg: Bürger wünschen sich mehr Diplomatie
Mehrere europäische Länder wollen die Ukraine mit Flugabwehrsystemen unterstützen, unter anderem Großbritannien sowie Spanien und Frankreich. Deutschland hat in dieser Woche ein erstes Iris‑T-Luftabwehrsystem geliefert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte seine westliche Partner um solche Unterstützung gebeten. Die Ukraine hat nicht annähernd genug Systeme, um sich zu schützen.
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Allerdings wünschen sich immer mehr Bürger, dass es nicht bei der militärischen Unterstützung allein bleibt. Im aktuellen ARD DeutschlandTrend erklärte rund ein Viertel der Befragten (26 Prozent), die Bundesregierung solle sich verstärkt diplomatisch um eine Lösung des Konflikts bemühen. Ein weiteres gutes Drittel (34 Prozent) antwortete mit "eher ja“ auf diese Frage – auch wenn das bedeuten könnte, dass die Ukraine Kompromisse mit Russland eingehen müsse.
Ukraine-Krieg: Aktuelle Fotos aus den Kriegsgebieten



















































































































































































































Putin hatte sich am Donnerstag mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in der kasachischen Hauptstadt Astana getroffen. Im Vorfeld war über eine Friedensinitiative spekuliert worden. Die Türkei hat schon zwei Mal erfolgreich vermittelt und erreichte ein Getreideabkommen und einen Gefangenenaustausch. Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Putin sondiert seine Verhandlungschancen
Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mahnte in einem Tweet eine De-Eskalation an. "Wir wollen keinen Weltkrieg", versicherte er. "Wir helfen der Ukraine dabei, ihren Boden zu verteidigen, niemals dabei, Russland anzugreifen", twitterte er. Putin müsse diesen Krieg beenden und die territoriale Integrität der Ukraine respektieren, forderte Macron.
Ukraine-Krieg – Hintergründe und Erklärungen zum Konflikt
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