Flüchtlinge

Wanka hält Migrantenquoten in Schulklassen für überflüssig

Eine Quote für Migrantenkinder in Schulklassen hält Bundesbildungsministerin Johanna Wanka nicht für sinnvoll

Eine Quote für Migrantenkinder in Schulklassen hält Bundesbildungsministerin Johanna Wanka nicht für sinnvoll

Foto: imago/JOKER

Eine Quote für Migrantenkinder in Schulklassen wird immer wieder diskutiert. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka ist dagegen.

Berlin. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat sich gegen den Vorschlag ausgesprochen, angesichts des Flüchtlingsandrangs den Migrantenanteil in Schulklassen zu quotieren. „Es gibt keinen Grund, Angst zu haben“, sagte die CDU-Politikerin der Berliner Morgenpost. „Schon seit Jahren steigt der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund in deutschen Schulen. Gleichzeitig haben sich die Leistungen der Schüler in internationalen Tests wie der Pisa-Studie deutlich verbessert“.

Der Deutsche Philologenverband hatte eine Quotierung angeregt, weil nur so Integration gelinge und Abstriche bei der schulischen Ausbildung vermieden werden könnten. „Schon wenn der Anteil von Kindern nicht deutscher Muttersprache bei 30 Prozent liegt, setzt ein Leistungsabfall ein. Dieser wird ab 50 Prozent dramatisch“, erklärte Verbandschef Heinz-Peter Meidinger.

( gau )

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