Bei einem Doppelanschlag in der irakischen Provinz Anbar sind nach Polizeiangaben mindestens 21 Menschen getötet worden. Gouverneur Kassim al Fahdawi sei verletzt worden, als er den Tatort des ersten Anschlags in Ramadi inspizierte und dabei ein zweiter Sprengsatz gezündet worden sei, sagte Polizeisprecher Imad al Fahdawi.
Der erste Anschlag sei von einem Selbstmordattentäter in einem Auto nahe von Gebäuden der Provinzregierung verübt worden. Als der Gouverneur, der stellvertretende Polizeichef und andere Beamte den Tatort besuchten, habe sich ein weiterer Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Der Mann sei zu Fuß unterwegs gewesen. Der stellvertretende Polizeichef sei bei dieser Explosion ums Leben gekommen.
Krankenhausarzt Ahmed Abid Mohammed bestätigte 21 Tote und 48 Verletzte. Der Gouverneur habe Verbrennungen in seinem Gesicht und Verletzungen im Bauchbereich erlitten.
US-Militärsprecher Curtis Hill teilte mit, die irakischen Behörden hätten die US-Streitkräfte um Unterstützung ersucht. US-Soldaten halfen nach seinen Angaben bei der Bergung der Opfer, der Sicherung des Tatorts und den gerichtsmedizinischen Untersuchungen.
AP/ks




