Landtagswahl

Rot-Grün bangt in Rheinland-Pfalz um die Mehrheit

Momentan regiert die SPD in Rheinland-Pfalz alleine. Nach der Landtagswahl am 27. März könnte es nicht einmal mehr für Rot-Grün reichen.

Zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat Rot-Grün einer Umfrage zufolge die mögliche klare Regierungsmehrheit verloren. Wenn die Abstimmung an diesem Sonntag wäre, kämen die Sozialdemokraten als stärkste Kraft unverändert auf 38, die Grünen aber nur noch auf 10 Prozent. Das ergab die neue "PoliTrend"-Befragung des Südwestrundfunks (SWR).

Damit verloren die Grünen im Vergleich zur SWR-Umfrage Mitte Februar zwei Prozentpunkte. Damals hätte es noch für eine stabile rot-grüne Mehrheit gereicht. Die CDU landet im aktuellen „PoliTrend“ unverändert bei 36 Prozent. Die FDP kommt auf 7 Prozent, zwei Prozentpunkte mehr als im Februar. Die Liberalen gewinnen damit erstmals seit langem wieder an Zustimmung. Auch die Linke legt laut der Befragung um einen Punkt zu und würde mit 5 Prozent gerade so erstmals in den Mainzer Landtag rutschen.

Die Zufriedenheit mit der derzeitigen SPD-Alleinregierung liegt „PoliTrend“ zufolge nach wie vor bei 48 Prozent. Weiterhin 47 Prozent sind dagegen unzufrieden mit der Regierung von Ministerpräsident Kurt Beck (SPD). Die Daten basieren auf einer telefonischen Umfrage des Wahlforschungsinstituts „Infratest dimap“ unter 1000 wahlberechtigten Rheinland-Pfälzern vom 4. bis zum 7. März.

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