Krawalle

Bundestag diskutiert über Liebig-14-Räumung

Rund 2500 Beamte waren im Einsatz, es gab Krawall, nicht nur in Berlin, sondern auch in Hamburg und Kiel. Nun wird die Räumung des Hauses Liebigstraße 14 auch Thema im Bundestag.

Die Räumung des besetzten Hauses Liebigstraße 14 in Friedrichsahin und die anschließenden Krawalle werden Thema im Bundestag. Union und FDP haben für diesen Mittwoch eine Aktuelle Stunde zu Gewalttaten und Ausschreitungen in Berlin und anderen Städten „im Zuge der Räumung eines besetzten Hauses“ beantragt, teilte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU im Bundestag, Stefan Müller, mit. Bei dem Einsatz mit 2500 Beamten hatte die Polizei am 2. Februar in Friedrichshain das von Autonomen besetze Haus geräumt. Bei den Krawallen nach der Räumung waren 61 Polizisten leicht verletzt worden, 82 Personen wurden vorläufig festgenommen. Im Anschluss war es unter anderem in Hamburg und Kiel zu gewalttätigen Solidaritätsbekundungen der Hausbesetzer-Szene gekommen.

( dpa/sh )