Der als „Schraubenkönig“ bekannt gewordene Unternehmer Reinhold Würth hat ein Sommerfest von Bundespräsident Horst Köhler gesponsert, während gegen ihn ein Steuerstrafverfahren lief.
Die Firma habe das Fest im Jahr 2007 mit 30.000 Euro unterstützt, berichtete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart im September 2006 und im März 2007 das Unternehmen durchsucht.
Das Bundespräsidialamt erklärte, zum Zeitpunkt der Sponsorenauswahl nichts von den Ermittlungen gewusst zu haben.
Die Sponsorenverträge wurden einem Sprecher zufolge im Mai 2007 abgeschlossen. Würth erhielt in dem Steuerverfahren später eine Geldstrafe und gilt damit als vorbestraft.
AFP/ras





