Für den guten Zweck

Barack Obama spendet gesamtes Nobelpreis-Geld

Zehn Organisationen können sich zusammen über 1,4 Millionen Dollar freuen. So hoch ist der Friedensnobelpreis für Barack Obama dotiert. Die Auszeichnung erntete viel Kritik, doch Obama hält sein Versprechen: Er spendet die gesamte Summe und hilft damit sowohl Studenten, als auch Veteranen und zahllosen anderen Bedürftigen.

Foto: REUTERS

Friedensnobelpreis-Träger Barack Obama hat jetzt sein Versprechen in die Tat umgesetzt: Der US-Präsident spendete die 1,4 Millionen Dollar (etwa eine Million Euro), mit denen die ihm 2009 verliehene Auszeichnung dotiert ist, für den guten Zweck.

Wie das Weiße Haus mitteilte, wurde das Geld unter zehn verschiedenen Organisationen aufgeteilt – und das sehr sorgfältig, damit sich keine ethnische oder gesellschaftliche Gruppe übergangen fühlen kann.

„Diese Organisationen leisten in den USA und in Übersee eine außergewöhnliche Arbeit, sie helfen Studenten, Veteranen und zahllosen anderen Bedürftigen“, sagte Obama.

„Ich bin stolz, ihr Werk unterstützen zu können.“ Das Nobelpreis-Komitee hatte sich im Oktober überraschend für Obama entschieden und damit verbreitet Kritik geerntet:

Der Präsident war seinerzeit erst gute acht Monate im Amt - zu kurz in den Augen vieler, um diesen Preis verdient zu haben.

Mit dem größten Geld-Anteil – 250.000 Dollar – bedachte Obama nun das Fisher House, eine Organisation, die Unterkünfte für Angehörige von Patienten in Veteranen- oder Militärkrankenhäusern stellt.

200.000 Dollar stiftete der Präsident dem Clinton-Bush-Fonds zur Unterstützung der Erdbebenopfer in Haiti.

Jeweils 120.000 Dollar flossen an verschiedene Bildungseinrichtungen unter anderem zur Förderung von Schwarzen, Hispaniern und indianischen Stammesangehörigen.

Mit je 100.000 Dollar wurden zwei Organisationen mit kommunalen Projekten in Afrika sowie Afghanistan und Pakistan bedacht.

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