Bei einem Bombenanschlag in der pakistanischen Grenzstadt Peshawar sind nach Behördenangaben 30 Menschen getötet worden. Mehr als 100 Menschen seien verletzt worden, sagte der Informationsminister der zuständigen Provinzregierung, Mian Iftikhar Hussain.
Die Bombe befand sich nach Polizeiangaben in einem Kleinbus und explodierte in der Nähe des belebten Khyber-Basars, nur wenige hundert Meter vom Provinzparlament entfernt. Die Polizei untersuchte demnach noch, ob es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt habe.
Die Stammesgebiete im Nordwesten Pakistans sind eine Hochburg der radikalislamischen Taliban und des Terrornetzwerks al-Qaida. Peshawar, die Hauptstadt der Nordwest-Grenzprovinz, wird immer wieder von Anschlägen erschüttert. Erst Ende September waren in der Region bei zwei Attentaten binnen weniger Stunden mindestens 24 Menschen getötet worden.
Das Innenministerium in der Hauptstadt Islamabad teilte mit, dass nach dem Anschlag auf das Büro des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen ein Verdächtiger verhaftet worden sei. Bei dem Anschlag wurden am Montag in Islamabad fünf Menschen getötet.
AP/AFP/dpa/ks





