Afghanistan-Krieg

Juli bislang blutigster Monat für US-Truppen

In dem fast neunjährigen Einsatz sind noch nie so viele Amerikaner gestorben wie im Juli. 63 Mitglieder der US-Streitkräfte kamen ums Leben.

Foto: picture alliance / dpa / dpa

Der Juli 2010 war nach einer Zählung des US-Fernsehsenders CNN für die amerikanischen Streitkräfte der bislang blutigste Monat in dem seit fast neun Jahren andauernden Afghanistan-Krieg mit den radikalislamischen Taliban. Mindestens 63 US-Soldaten seien dem Konflikt zum Opfer gefallen.

Die Zahl der in Afghanistan getöteten Nato-Soldaten ist in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Laut der Zählung des unabhängigen Internetdienstes icasualties.org verloren seit Anfang 2010 405 ausländische Soldaten ihr Leben. Im Juli starben bislang insgesamt 85 Mitglieder der internationalen Streitkräfte. Der Vormonat Juni war mit 102 Toten, darunter 60 Amerikanern, der bislang blutigste Monat für US- und Nato-Truppen seit Beginn des Einsatzes Ende 2001.

US-Präsident Barack Obama stockt die amerikanischen Truppen am Hindukusch vorübergehend um 30.000 Mann auf. Bereits im Juli 2011 will er aber schon mit dem Abzug von Soldaten beginnen. Angesichts des mangelnden Fortschritts in dem Konflikt ist der Termin umstritten.

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