Der Kinderzuschlag für bedürftige Familien hat derzeit zwei Schwächen, erläuterte Familienministerin Ursula von der Leyen in der "Sächsischen Zeitung". „Die Wahlmöglichkeit zwischen Hartz IV und Kinderzuschlag ist nicht gegeben. Manchmal werden Eltern, obwohl sie lieber den Kinderzuschlag nehmen würden, gezwungen in Hartz IV zu bleiben.“ Das sei eine Frage der Einkommensgrenze.
Außerdem gebe es Probleme beim Einstieg in den Kinderzuschlag und beim Ausstieg. „Das kann es dazu führen, dass nur ein Euro zusätzlichen Verdiensts dazu führt, dass 70 Euro Kinderzuschlag wegfallen“, sagte von der Leyen. „Und diese beiden Punkte wollen wir verbessern.“
Mit dem Kinderzuschlag soll erreicht werden, dass Familien, die ohne Kinder genug Einkommen hätten, nicht wegen ihrer Kinder in „Hartz IV“ rutschen. Der Zuschlag wird heute nach Angaben des Ministeriums für 300.000 Kinder gezahlt.
Mit einer Änderung könnten wir "rund 500.000 Kinder insgesamt erreichen – 200.000 mehr als jetzt –, die dann aus Hartz IV raus wären", sagte die CDU-Politikerin.
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ddp





