Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will die Bundeswehr und ihre Auslandseinsätze verstärkt zum Thema im Schulunterricht machen. „Ich kann Schulen und öffentliche Einrichtungen nur ermuntern, ihre Türen für unsere Soldaten und die Realität zu öffnen, beispielsweise auch für kritische Debatten über Afghanistan-Einsätze“, sagte er der „Bild am Sonntag“.

Die Mädchen und Jungen könnten damit mehr aus erster Hand über die Wirklichkeit vor Ort erfahren.

Zugleich forderte der Verteidigungsminister die Bundeswehrsoldaten auf, in der Öffentlichkeit verstärkt Uniform zu tragen. Guttenberg: „Ich ermuntere die Soldaten ausdrücklich dazu, sich mit ihrer Uniform nicht zu verstecken, weil es dazu überhaupt keinen Grund gibt.“

In der Regel werde ihnen Respekt und Anerkennung zuteil. „Und wo das nicht der Fall ist, darf man sich als Soldat auch Kritik stellen. Das ist ja nichts, womit man verschüchtert umzugehen hätte“, fügte er hinzu.

EPD/ks