Mit dabei sind US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle, der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Großbritanniens Premier Gordon Brown, aber auch der geständige Milliardenbetrüger Bernard „Bernie“ Madoff und der mexikanische Drogenbaron Joaquín „El Chapo“ Guzmán.

Die Kanzlerin findet sich in der Rubrik „Führungspersönlichkeiten und Revolutionäre“. Sie ist seit ihrem Amtsantritt Stammgast auf der Liste. „Merkels gutes Gespür und ihre Fähigkeit, mit anderen führenden Politikern Partnerschaften einzugehen, sorgen dafür, dass Deutschlands Stimme bei den Gipfeln und Zusammenkünften dieser Welt selten ungehört bleibt“, schreibt das Magazin zur Begründung.

Filmemacher Herzog („Fitzcarraldo“), der dieses Jahr für seine Antarktis-Dokumentation „Encounters at the End of the World“ für einen Oscar nominiert war, wird mit folgenden Worten gelobt: „Herzog glaubt, dass unsere Welt „nach Bildern hungert“. Er versucht, uns damit zu versorgen.“

Obamas Frau Michelle, Amerikas neue First Lady, schaffte es auf Anhieb in die Rubrik „Helden und Ikonen“. Dort finden sich auch Golf- Legende Tiger Woods, Hollywood-Star George Clooney und Flugkapitän Chesley Sullenberger („Sully“), dessen spektakuläre Notlandung auf dem Hudson River in New York allen 155 Passagieren das Leben gerettet hatte.

Als „Künstler und Entertainer“ werden neben Herzog unter anderem die britische Sängerin M.I.A. und der chinesische Pianist Lang Lang genannt. Aus der Riege der Schauspieler wurden arrivierte Größen wie Kate Winslet, Penélope Cruz und Tom Hanks, aber auch der US- Nachwuchsstar Zac Efron gekürt.

dpa/cor