Neue Vorwürfe gegen Augsburger Bischof Walter Mixa: In der „Süddeutschen Zeitung“ bestätigte eine 47-jährige Frau aus Pfaffenhofen die von drei Frauen und zwei Männern erhobene Anschuldigung, Mixa habe als einfacher Pfarrer in den 70er- und 80er-Jahren im Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef in Schrobenhausen mehrere Kinder geschlagen. Das Bistum hatte die Vorwürfe als „absurd“ und „Versuch der Diffamierung“ zurückgewiesen und behielt sich rechtliche Schritte vor.
Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete, schreibt die 47-Jährige in einer eidesstattlichen Versicherung, Mixa habe sie „mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen“. Damit liegen der Zeitung nach eigenen Angaben insgesamt sechs eidesstattliche Erklärungen vor, die Mixa Ohrfeigen oder Fausthiebe oder Schläge auf das Gesäß mit Stock oder Teppichklopfer vorwerfen.
Mixa war den Angaben zufolge von 1975 bis 1996 Stadtpfarrer von Schrobenhausen und habe den Berichten der ehemaligen Heimkinder zufolge regelmäßig die Mallersdorfer Schwester besucht, die das Kinderheim damals leiteten. Auch gegen Nonnen wurden Vorwürfe laut, sie hätten die ihnen anvertrauten Minderjährigen geschlagen.
AFP/fas





