"Nein, geht nicht zur Wahl“. Leonardo DiCaprio, Will Smith oder Cameron Diaz werden von Regisseur Steven Spielberg ("E.T. – Der Außerirdische“) vor laufender Kamera dazu aufgefordert, diese Botschaft unters US-Amerikanische Volk zu bringen. Mehr oder weniger überzeugt und überzeugend spielen die Stars mit. "Was soll eine einzelen Stimme schon ausrichten?“, fragt Leonardo DiCaprio und wird schließlich – politisch korrekt – von Harrison Ford eines besseren belehrt.
Denn Achtung: bei diesem Wahlspot geht es um Ironie. Natürlich sollen die Amerikaner zur Wahl gehen, ganz egal, ob es nun regnet oder nicht. Ford bringt es auf den Punkt, als er sagt, dass nur nur wenige hundert Stimmen die Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 entschieden haben. Klar: jede Stimme zählt. Will Smith und Co stimmen zu und eröffnen dem Publikum, warum sie zur Wahl gehen werden. Denn: "Wer nicht wählt, hat nichts zu melden“. Damit das viele mitbekommen, verteilen die Stars eine Hausaufgabe.
Am Ende wird der Zuschauer aufgefordert, doch bitte das Internetvideo (veröffentlicht auf Facebook) an fünf Freunde zu senden. Ein Kettenvideo zur US-Wahl also.
Wer übrigens die Ironie bei der ganzen Aktion nicht versteht, befindet sich in bester Gesellschaft mit der Kunstfigur "Borat“ von Sacha Noam Baron Cohen. Der bleibt sich im gesamten Spot treu und fordert zum Nichtwählen auf. Als Engländer hat er bei der US-Wahl eh nichts zu wählen.
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