Die jetzt bei den Freien Wählern aktive ehemalige CSU-Rebellin Gabriele Pauli liebäugelt mit einem Kabinettsposten in Bayern. Sollte es zu einer Koalition zwischen CSU und Freien Wählern kommen, wäre sie grundsätzlich zur Übernahme von Verantwortung bereit, sagte sie im ARD-Morgenmagazin auf eine entsprechende Frage.
Pauli hat beste Chancen, über die Liste der Freien Wähler in Mittelfranken in den neuen Landtag einzuziehen, obwohl sie am Sonntag in ihrem Nürnberger Stimmkreis dem CSU-Kandidaten und amtierenden Ministerpräsidenten Günther Beckstein unterlag.
„Ich kann mir vorstellen, mit allen im Landtag vertretenen Parteien zusammenzuarbeiten. Hier gibts keine Scheuklappen“, sagte Pauli. Es gehe jetzt allerdings nicht um Positionen, fügte die ehemalige Fürther Landrätin hinzu.
Nach Auszählung von fünf der zwölf mittelfränkischen Stimmkreise entfielen auf Pauli laut Landeswahlleiter schon mehr als 19.000 Zweitstimmen. Damit lag die die 51-Jährige vor allen anderen Kandidaten der FW-Bezirksliste.
Auf die Freien Wähler in Mittelfranken entfallen zwei Landtagsmandate. Pauli kandidierte auf der Liste lediglich auf Platz acht, erwies sich jedoch in allen ausgezählten Kreisen als "Zweitstimmen-Königin."
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AP/ab





