Er wisse jedoch nicht, ob der meistgesuchte Mann der Welt tatsächlich noch am Leben sei. Er vermute es lediglich, sagte Cheney. Laut US-Geheimdienst CIA soll sich Bin Laden in der Grenzregion zwischen Pakistan und Afghanistan aufhalten, von den Aktionen seines Al-Kaida-Netzwerks aber weitgehend abgeschnitten sein. Bei der Fahnung nach dem Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001 in den USA ist eine Belohnung in Millionenhöhe ausgesetzt.
Cheney verteidigte in dem Interview das umstrittenen Vorgehen der US-Regierung im Umgang mit Terrorverdächtigen. Diese „Art von Autorität“ habe dabei geholfen, das Land vor weiteren Terroranschlägen zu schützen, sagte er. In Kriegszeiten gehöre es in den Verantwortungsbereich eines Präsidenten, Geheimdienstinformationen zu sammeln.
Dabei sei es gerechtfertigt, ein Überwachungsprogramm einzurichten, über das Gespräche mit Terroristen außerhalb der USA abgehört werden könnten. Dazu gehörten auch „robuste Verhörmethoden“ von mutmaßlichen Terrorhelfern.
AFP





