Ypsilanti sagte: "Das Ergebnis ist eine schwere Niederlage für die hessische SPD - daran gibt es nichts zu deuteln. Ein Teil der Wähler hat uns nicht verziehen, dass wir im letzten Jahr keinen Regierungswechsel geschafft haben - ein anderer Teil hat uns nicht verziehen, dass wir eine Minderheitenregierung versuchen wollten. Ich resigniere nicht - zugleich übernehme ich aber die politische Verantwortung für dieses Ergebnis. Deswegen erkläre ich heute meinen Rücktritt ."
Ypsilanti war im vergangenen Jahr zweimal mit dem Versuch gescheitert, sich mit Hilfe der Linkspartei zur Ministerpräsidentin einer rot-grünen Minderheitsregierung wählen zu lassen. Vier Abgeordnete aus den eigenen Reihen hatten dies verhindert, weil die SPD vor der Wahl eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausgeschlossen hatte.
Für die Neuwahl überließ Ypsilanti die Spitzenkandidatur ihrem Vertrauten Thorsten Schäfer-Gümbel. Den Partei- und Fraktionsvorsitz hatte sie allerdings behalten.
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