Die Union gewinnt weiter in der Wählergunst. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage des Hamburger Magazins „Stern“ und des Fernsehsenders RTL verbesserten sich CDU und CSU wie in der Vorwoche um zwei Prozentpunkte und kamen nun auf 37 Prozent. Die SPD verharrte zum zweiten Mal in Folge bei 24 Prozent. Allerdings wurde die Umfrage vor dem SPD-Sonderparteitag am vergangenen Samstag durchgeführt.
Die FDP fiel den Angaben zufolge um einen Punkt auf zwölf Prozent. Die Grünen büßten ebenfalls einen Punkt auf neun Prozent ein. Die Linkspartei gewann einen Punkt hinzu und kam auf 13 Prozent.
Auf Union und FDP entfallen demnach zusammen 49 Prozent. Das wären drei Punkte mehr als insgesamt bei SPD, Grünen und Linkspartei.
Forsa-Chef Manfred Güllner erklärte die Zugewinne der Union mit dem Rettungspaket für die Banken. Die SPD habe trotz ihres „hoch akzeptierten“ Finanzministers Peer Steinbrück nicht profitieren können, weil ihn viele Wähler nicht der SPD zuordneten. Steinbrück sei „eher als Gehilfe“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wahrgenommen worden.
Für die Erhebung wurden den Angaben zufolge 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 13. bis 17. Oktober befragt.
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