Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) ermuntert die Bürger, bei Kurzstrecken in der Stadt vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen.
90 Prozent aller Fahrten in der Stadt seien kürzer als sechs Kilometer; gelinge es, ein Drittel dieser Fahrten mit dem Rad zurückzulegen, könnten 7,5 Millionen Tonnen des Treibhausgases CO2 vermieden werden, sagte Tiefensee der „Frankfurter Rundschau“. „Ich glaube, dass es viel mit einer schlechten Gewohnheit zu tun hat, wenn wir auch bei kurzen Entfernungen ins Auto steigen.“
Tiefensee befürwortet den Ansatz des klimaneutralen Fortbewegens. „Die Vision der Null-Emission ist bestechend“, sagte er. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse in der Stadtplanung darauf geachtet werden, dass Verkehr gar nicht erst entstehe.
„Und wenn schon Mobilität notwendig ist, muss sich der Planer fragen, wie er den Öffentlichen Personennahverkehr ausbauen kann, wie er für bessere Bedingungen für die Radfahrer sorgen kann, zum Beispiel durch neue und mehr Fahrspuren.“
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AFP/ddp/dpa/ab


