Mit scharfen Worten hat Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) das Verhalten einiger Manager hierzulande kritisiert. „Das Gerechtigkeitsgefühl der gesellschaftlichen Mitte wird durch die Entsolidarisierung der Besserverdienenden, den Egoismus und die um sich greifende Gier eines Teils der Wirtschaftselite schwer verletzt“, sagte er dem Magazin „Cicero“.
Die Menschen müssten wieder füreinander einstehen. Dies gelte besonders für die Reichen in der Gesellschaft.
Die soziale Marktwirtschaft könne aus der gegenwärtigen Krise attraktiver hervorgehen, sagte der Minister weiter. „Das wird aber nur gelingen, wenn die Eliten Deutschlands sich mehr für unser Land engagieren, als sie dies in den vergangenen Jahren getan haben."
Die Eliten müssten dazu beitragen, „dass das schwindende Vertrauen der Bevölkerung in die soziale Marktwirtschaft und die parlamentarische Demokratie zurückkehrt“.
Andernfalls werde das hiesige Wirtschafts- und Gesellschaftssystem auf Dauer die notwendige breite Akzeptanz verlieren und durch populistische und antidemokratische Kräfte „erodiert“, warnte er.
AFP/AP/cn






















